Der frühe Vogel fängt den Wurm

Die Insolvenz eines Kunden tritt oft unerwartet ein. Diese Tipps helfen, Zahlungsprobleme Ihrer Geschäftspartner rechtzeitig zu erkennen.

Zahlungsprobleme rechtzeitig erkennen

Strenges Mahnsystem

Der Kunde ist König. Aber auch Könige dürfen gemahnt werden. Bei Geschäften auf offene Rechnung ist ein funktionierendes Mahnsystem besonders wichtig. Mahnen Sie frühzeitig, damit Sie Ihr Geld wieder sehen. Trauen Sie sich auch langjährige Kunden zu mahnen. Sollte nach einmaliger Mahnung keine Reaktion kommen, rufen Sie einfach bei Ihrem Kunden an. Persönliche Konfrontation und offene Kommunikation führen oft zur schnelleren Bezahlung.

Kunden analysieren

Lernen Sie Ihre Kunden kennen – egal ob diese neu oder altbekannt sind. Sammeln Sie Kundeninformation und pflegen Sie diese regelmäßig. Helfen können Ihnen zum Beispiel Bonitätsbeurteilungen, eigene oder fremde Erfahrungen. So werden böse Überraschungen vermieden. Bonitätsauskünfte können jederzeit bei Auskunfteien, wie dem Kreditschutzverband von 1870, eingeholt werden.

Funktionierendes Debitorenmanagement

Lieferungen auf offene Rechnung gehören zum Geschäftsalltag. Die Herausforderung ist, alle offenen Forderungen im Blick zu behalten und Forderungsausfälle zu vermeiden. Das Debitorenmanagement wird immer öfter an Inkasso-Unternehmen ausgelagert. Diese helfen rasch, wenn der Kunde nicht zahlt – sie ziehen die offenen Forderungen für Sie ein, melden Forderungen an und überwachen Insolvenzverfahren.
Eine weitere Stütze bietet eine Kreditversicherung. Sie prüft regelmäßig die Bonität Ihrer Kunden und warnt rechtzeitig, sollte eine weitere Lieferung zu riskant sein. Der Vorteil: Sollte der Kunde trotzdem pleitegehen, steht eine Kreditversicherung hinter Ihnen und bezahlt den entstandenen Schaden. So können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und beruhigt schlafen – denn Ihre offenen Forderungen sind in Sicherheit.


23. November 2017

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