Sie befürchten, dass Ihr Kunde nicht zahlen kann?

B2B: 5 Tipps für einen sicheren Export

5 Tipps für einen sicheren Export

© Shutterstock

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Zahlungsausfälle passieren oft bei langjährigen Kunden. Halten Sie auch bei treuen Kunden ein strenges Debitorenmanagement ein.

Betrug vorbeugen.

Zu 100 Prozent kann man sich wohl nie vor Betrügern schützen. Sie können jedoch vorsorgen. Sichern Sie sich durch Originaldokumente ab. Überprüfen Sie auch die Richtigkeit des Absenders bei jeder Bestellung – dies gilt für sämtliche in der Polizze erfassten Länder. Fax-Bestellungen bzw. Rechnungs- und Lieferkopien bieten leider keine zureichende Grundlage zur ausreichenden Sicherstellung.

Risiko kalkulieren.

Oft wird unterschätzt, wie viel Mehr-Umsatz erwirtschaftet werden muss, um geringe Forderungsverluste auszugleichen. Nehmen wir an, Sie haben geliefert und die
offene Rechnung beträgt 65.000 Euro. Bei einer Gewinnspanne von zehn Prozent müssten Sie im Falle eines Zahlungsausfalles 650.000 Euro zusätzlichen Umsatz machen, um den Verlust auszugleichen. Stellen Sie sich bei Zahlungen auf Ziel generell immer die Frage, ob Sie derzeit auf dieses Geld verzichten können.

Weltweites Monitoring.

Behalten Sie den Überblick über all Ihre Kunden. Starke Partner können Ihnen dabei helfen, Ihre Risiken im Blick zu behalten. So können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Hartnäckig bleiben.

Ihr Kunde bezahlt nicht – was nun? Sprechen Sie Ihren Kunden sofort darauf an, egal ob per E-Mail oder Telefon. Stoppen Sie sofort alle weiteren Lieferungen. Bleiben Sie hartnäckig und betreiben Sie ein strenges Debitorenmanagement.
Das Einzige, was die Beziehung zu Ihrem Kunden wirklich schädigen kann, ist eine offene oder ausgefallene Forderung. Auch hier unterstützt Sie Ihre Kreditversicherung. Oft fällt es sogar leichter, wenn man sich auf eine strenge Kreditversicherung berufen kann.


13. Februar 2018

Teilen Tweet Teilen